Ratgeber: Welche Spielsachen für welches Alter?

„Mama, Papa, mir ist langweilig!“. Die kleine Hannah verbringt den Nachmittag heute zu Hause. In ihrem Kinderzimmer stapeln sich Kästen voller Spielsachen. Puppen, Malsachen, Puzzle & Co. – Hannah’s Zimmer gleicht einem reinsten Spielzeugparadies und trotzdem scheint sie sich zu langweilen. Ein Phänomen, auf das viele Eltern mit Unverständnis reagieren. Doch gerade ein Überdruss an Spielsachen kann bei Kindern zu Überforderung führen. Die Folge: Der Nachwuchs wird in seiner Kreativität eingeschränkt. Vielmehr sollten Mama und Papa auf die richtige Auswahl achten. Besonders empfehlenswert sind Spielwaren, die den Spielverlauf offenlassen und zum Hineininterpretieren einladen. So entwickeln Kinder ihre eigenen Spiel-Ideen und fördern auf diese Weise ihre kreativen Fähigkeiten. Welche Spielwaren für welches Alter zu empfehlen sind und wie diese sogar die Entwicklung unterstützen, haben wir in diesem Beitrag zusammengefasst.

Das erste Lebensjahr: Welche Spielsachen sind ratsam?

In den ersten Lebenswochen bis zum 6. Monat können Eltern getrost auf die Anschaffung von Spielwaren oder Kuscheltieren verzichten. In diesem Zeitraum gibt es ohnehin jede Menge zu entdecken. Nach ca. 6 Monaten befinden sich Babys im Greifalter. Mit Begeisterung wird nun alles in den Mund gesteckt. Jetzt werden auch erste Spielsachen interessant, denn die Kleinen können ihre motorischen Fähigkeiten gar nicht genug üben. Beißring, Stoffball & Co. fördern gezielt die Fein- und Grobmotorik von Kindern. Ab dem neunten Monat fangen die Kleinen schließlich an zu kommunizieren. Jetzt wird alles nachgeplappert und verschiedene Klänge sind interessant. Der perfekte Zeitpunkt, um die Hörentwicklung und den musikalischen Sinn von Babys schon frühzeitig zu fördern. Um bereits jetzt nicht schon zu viel Spielwaren anzusammeln, sollten Eltern nach verschiedenen Kombinationen Ausschau halten. Motorikspielsachen, welche auch musikalische Elemente wie Xylophon oder Rassel beinhalten, sind besonders empfehlenswert.

Ab 1 Jahr: Die Spielzeug-Klassiker

Mit circa einem Jahr starten Kinder ihre ersten Krabbel- oder Gehversuche. Ab sofort sind die Kleinen kaum noch still zu halten. Jetzt benötigen Kinder Spielsachen, mit denen sie ihre Umgebung erkunden können und nebenbei die ersten Schritte üben. Auch die Motorik muss weiterhin geschult werden. Zudem werden allmählich verschiedene Farben und Formen erkannt und können nach und nach zugeordnet werden. Folgende Anschaffungen sind sinnvoll:

Lauflernhilfe:

Übung macht den Meister. Deshalb sind ab sofort Spielsachen zum Schieben oder Hinterherziehen sinnvoll. Mit den richtigen Spielsachen, wie einer Lauflernhilfe, machen die ersten Gehversuche noch mehr Spaß. 

Motorikspielsachen für Fortgeschrittene:

Allmählich können Babys verschiedene Formen und Farben unterscheiden. Außerdem werden die Kleinen in Sachen Motorik immer geschickter. Um Feinmotorik noch weiter zu schulen, können Eltern über die Anschaffung von Steckspielen oder Bauklötze nachdenken. Das Teilen, Stapeln und Zuordnen macht nicht nur Spaß, sondern unterstützt Kinder im Lernprozess.

Fingerfarben, Knete & Co:

Auch die Kleinsten dürfen sich schon kreativ ausleben. Dabei helfen beispielsweise Fingerfarben oder Knete. Diese Materialien fühlen sich aufregend und „anders“ an und schulen somit die Motorik der Kleinen.

Sandkastenspielzeug oder Wasserspielsachen:

Die beste Spielumgebung für Kinder ist an der frischen Luft. Mit einem Jahr können die Kleinen schon wunderbar draußen spielen – zum Beispiel im Sandkasten oder Planschbecken.

 Ab 2 Jahren: Rollenspiel mit Spielzeugküche & Co.

Ab einem Alter von 2 Jahren fangen Kinder allmählich an Rollenvorbilder zu suchen. Egal ob Doktor, Prinzessin oder einmal wie Mami und Papi in der Küche werkeln – die Kleinen lieben es in eine neue Rolle zu schlüpfen. Dabei schulen Kinder verschiedene soziale Fähigkeiten und lernen beispielsweise sich in andere hineinzuversetzen. Hier helfen Spielsachen wie Spielküche, Kaufladen, Puppenhaus, Feuerwehrauto & Co. Kinder entwickeln jetzt auch nach und nach ein Gespür für Fürsorge. Um dieses noch weiter zu fördern, sind Spielsachen wie Kuscheltiere, Puppen oder Ähnliches sinnvoll. Und das Beste: Der Spielverlauf ist völlig offen. Kinder müssen selbst ihre Phantasie einsetzen und eigene Spiel-Ideen entwickeln.

Wie viel Spielsachen brauchen Kindern?

Mit steigendem Alter werden verschiedene Spielwaren interessant. Hierbei kommt es auch auf die Interessen und Wünsche des jeweiligen Kindes an. Natürlich dürfen sich die Kleinen auch einmal etwas selbst aussuchen. Als Faustregel gilt: Maximal drei unterschiedliche Spielsachen gleichzeitig anbieten. Anstatt Kinder mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Produkten zu überfordern, sollten bestimmte Spielwaren lieber ergänzt werden. Dies kann ein neuer Artikel für den Kaufladen oder ein anderes Outfit für die Puppe sein. Dadurch können sich Kinder viel besser auf eine Sache fokussieren. Unser Tipp: Verstauen Sie Spielsachen, die gerade nicht die Aufmerksamkeit der Kinder haben in Kisten oder auf dem Dachboden auf. Holen Eltern diese Dinge irgendwann wieder hervor, werden sie häufig als neues Spielerlebnis empfunden.

howa: Holzspielwaren für jedes Alter

Egal ob Motorikwürfel für die Kleinsten oder Kaufladen für die etwas Größeren – das Familienunternehmen howa hat für jedes Alter das passende Spielzeug parat. Alle Spielwaren sind aus Holz mit kindersicherer Lackierung gefertigt. Und das Beste: Hier gibt es keinerlei Vorgaben! Denn das Spiel wird in keine konkrete Richtung gelenkt, sodass die Kleinen ihrer Phantasie freien Lauf lassen können. Zudem inspirieren liebevolle Details zu kreativen Spielideen. Im Sortiment sind Lauflernwagen, Motorikwürfel, Puppenhaus, Kaufladen, Spielküche und vieles mehr enthalten. Alle howa Produkte entsprechen den europäischen Sicherheits- und Qualitätsnormen und tragen die CE-Kennzeichnung. Sie werden regelmäßig in internationalen, unabhängigen Testlaboren geprüft.