Hörentwicklung: Was Babys hören können

Neben Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten will auch das Hören gelernt sein. Obwohl bereits ein ungeborenes Baby Stimmen und Geräusche durch die Bauchdecke der Mutter wahrnimmt, dauert es noch eine ganze Weile, bis das Gehörte auch verstanden wird. Entscheidend für die Hörentwicklung sind die ersten drei Lebensjahre, denn in diesem Zeitraum lernt das menschliche Gehirn, Geräusche aus der Umwelt aufzunehmen und diese sinnvoll zu deuten. Trotzdem dauert es bis zum 6. Lebensjahr, bis der Hörsinn von Kinder vollständig ausgeprägt ist.

Die Hörentwicklung im ersten Lebensjahr

Ein frischgeborenes Baby hört alles sehr gedämpft, bis sich das Fruchtwasser in den Ohren vollständig aufgelöst hat. Während sich Säuglinge anfangs kaum von lautem Telefon-klingeln oder schreienden Geschwisterchen beirren lassen, reagieren sie ab dem zweiten Lebensmonat schon deutlich intensiver auf Geräusche. Zum Beispiel können die Kleinen dann schon Stimmen zuordnen und Geräusche nachahmen. Im Laufe der Hörentwicklung wird auch ein Zusammenhang zwischen den verschiedenen Sinneswahrnehmungen hergestellt. Beispielsweise wissen Kleinkinder schnell: Überall wo laute Geräusche zu hören sind, gibt es auch etwas zu sehen. Zudem lernen Kinder, eine Verbindung zwischen Bewegung und Geräusch herzustellen. Wenn sie zum Beispiel die Rassel schnell bewegen, hört sich das ganz anders an, als wenn sie langsam mit ihr spielen. Hinzu kommt, dass ein funktionierendes Gehör unerlässlich für eine optimale Sprachentwicklung ist. Nur wer Wörter richtig hört, kann diese später einwandfrei aussprechen.

Hörreize unterstützen den Lernprozess

Das Gehör von Babys ist schon vor der Geburt ausgebildet und reift mit den Jahren weiter aus. Trotzdem gibt es einige Möglichkeiten, um Babys im Lernprozess zu unterstützen:

  • Eltern können Berührungsspiele, Reime oder Kinderlieder nutzen, um Babys in der alltäglichen Routine mit Tönen und Stimmlagen zu konfrontieren. Hier bietet sich besonders das zu Bett bringen oder Wickeln an.
  • Um die Unterscheidungsfähigkeit von verschiedenen Tönen zu schulen, kann der Nachwuchs zum Beispiel abwechselnd mit Rock ’n’ Roll oder klassischer Musik verwöhnt werden.
  • Spielsachen mit Raschelpapier, Xylophon, Rasseln & Co. unterstützen nicht nur die Hörentwicklung von Babys, sondern zahlen auch auf die motorischen Fähigkeiten von Kindern ein. Aber Achtung: Bei der Auswahl des Spielzeugs sollte auf elektronische Funktionen verzichtet werden. Der Lerneffekt ist viel größer, wenn Kleinkinder das Geräusch durch Drücken oder Ziehen selbst erzeugen.
  • Beim Vorlesen können Eltern in der Tonhöhe oder in der Betonung variieren und kleine Gesangseinlagen einbauen, um den Hörsinn von Babys zu schulen.
  • Spieluhren sind gut für die Hörentwicklung und darüber hinaus eine gute Einschlafhilfe.

howa Musicbox fördert die Hörentwicklung

Die howa Musicbox begleitet Kinder spielerisch in der Hörentwicklung. Das Xylophon wartet nur darauf, mit seinen Tönen zum Leben erweckt zu werden und fördert dabei den musikalischen Sinn der Kleinen. Wenn Kinder dagegen einmal kräftig an der Rassel drehen oder über die Wellfläche kratzen, macht das ganz andere Geräusche. So lernen die Kleinen, welche Bewegung sie machen müssen, um ein bestimmtes Geräusch zu erzeugen. Grundsätzlich gilt: Je weniger elektronische Bestandteile, umso besser. Wenn Kinder die Geräusche selbst erzeugen dürfen, ist der Lerneffekt viel größer. Das howa Motorikdreieck Musixbox verzichtet deshalb gänzlich auf Elektronik.

Motorik fördern

Das Motorikdreieck Musicbox unterstützt Kinder nicht nur in der Hörentwicklung, sondern lädt darüber hinaus zum Entdecken und Spielen ein. Neugierige warten nur darauf, die Zahnräder auf der dritten Seite des Spielzeugs zu ertasten und zu erfühlen. So wird die Feinmotorik der kleinen Knirpse geschult. Die farbenfrohe Gestaltung des Spielzeugs unterstützt den Sehsinn der Kleinen. So lernen sie unterschiedliche Kontraste zu erkennen. Wie man es von howa Spielsachen gewohnt ist, ist auch das Motorikdreieck Musicbox aus Holz gefertigt und dadurch besonders robust und langlebig.

Teilen...
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on Twitter